Mein erster Arbeitstag war toll.
Ich bin in der Werkstechnik eingesetzt. Diese Abteilung ist für alles zuständig, was an der Arbeit kaputt geht. Dann rücken wir aus und reparieren es wieder. Ein sehr abwechslungsreicher Job. Da aber nun nicht täglich etwas kaputt geht, kümmern wir uns auch um den internen Firmenumzug. Denn SMA expandiert und baut ständig neue Produktionshallen.
Anfänglich hatte ich etwas bedenken, dass ich in der Arbeitskleidung meine Weiblichkeit verliere, aber meine äußere Erscheinung ist bereits weiblich genug. Desweiteren trage ich weiterhin meinen Schmuck und rosa Söckchen, die durch die Arbeitsschuhe schimmern.
Natürlich ernte ich komische Blicke, aber niemand sagt etwas. Es macht mir sehr viel Spaß den Männern zu zeigen, dass ich trotzdem noch genauso zupacken kann wie vorher. Teilweise sind die Jungs sogar irritiert, da sie nur da stehen und die verschiedenen Baugruppen montieren und ich die Arbeitsplätze demontiere, was wesentlich schwerere Arbeit ist.Auf etwas Entfernung sieht man ja kaum noch das ich ursprünglich männlich war. Erst bei genauerem hinsehen und aus der Nähe erkennt man es.
Es fühlt sich verdammt gut an, jeden Tag meinem Ziel näher zu kommen.
Am Anfang habe ich über jede Bewegung nachgedacht, ob es auch weiblich erscheint, mittlerweile ist alles so selbstverständlich und ich handele einfach.
Auch das Schminken, Anziehen und die anderen typisch weiblichen Sachen gehen mir immer leichter von der Hand.
Mein Freundinnenkreis wächst täglich und ich bekomme eine Menge Tipps und Tricks.
Das einzige was nun noch fehlt um rundum glücklich zu sein ist Sonne! Seit Tagen regnet es immer wieder.
Da ich mich erst an den neuer Rhythmus gewöhnen muss, werden meine Beiträge in den nähsten Tag nur auf das wichtigste Beschränkt. Der Riesenrummel um meine Person ist ja nun fast vorbei ist, werde ich nur noch die wirklich außergewöhnlichen, lustigen, traurigen, seltenen oder anders denkwürdigen Ereignisse berichten.
Ich hoffe ich habe Euer Verständnis.
Also hoffen wir, das es bald (ich denke ja schon) wieder was zu berichten gibt.
Ich bin genauso gespannt wie Ihr.
Bis dahin.
Sonntag, 17. Juni 2012
Dienstag, 12. Juni 2012
Dienstag 12.06.2012
Wieder so ein Tag an dem man nichts so richtig schafft. Auf dem Plan standen heute die Psychologin, der Klamottenladen meiner neuen Firma, die Abendschule und der Gesprächsabend an der Uni.
Ich hab auch fast alles geschafft. Nur die Psychologin hab ich ganz vergessen. Erst am frühen Nachmittag fiel es mir ein, das wir ja heute einen Termin hatten. Zu spät! Mit einem kurzem Telefonat hab ich mich dann entschuldigt und einen neuen Termin für nächste Woche gemacht.
Der Arbeitskleidungsladen von SMA war dann aber wieder Erholung pur. Schließlich gab es was zum Anziehen und Schuhe und ich musste nix bezahlen.
Da die Arbeitskleidung wohl auch als Fan-Artikel verkauft werden, konnte ich mir zwischen verschiedenen Sachen und Farben etwas aussuchen. Und das beste: Es sind Damensachen! Jeder darf in dieser Firma seine Meinung vertreten (sofern man sich nicht strafbar damit macht), da es ja das Gleichstellungsgesetz gibt.
Ich freu mich schon auf morgen, meinen ersten Arbeitstag als Svenja. Mal sehen wie die Kollegen reagieren.
An der Abendschule haben wir heute einen Aufsatz geschrieben, auf den ich mich aber nicht richtig konzentrieren konnte, da ich nur an morgen denke. Aber das Halbjahr ist eh fast rum und die Noten stehen so gut wie fest.
Mal sehen wie es wird, bis dann.
Ich hab auch fast alles geschafft. Nur die Psychologin hab ich ganz vergessen. Erst am frühen Nachmittag fiel es mir ein, das wir ja heute einen Termin hatten. Zu spät! Mit einem kurzem Telefonat hab ich mich dann entschuldigt und einen neuen Termin für nächste Woche gemacht.
Der Arbeitskleidungsladen von SMA war dann aber wieder Erholung pur. Schließlich gab es was zum Anziehen und Schuhe und ich musste nix bezahlen.
Da die Arbeitskleidung wohl auch als Fan-Artikel verkauft werden, konnte ich mir zwischen verschiedenen Sachen und Farben etwas aussuchen. Und das beste: Es sind Damensachen! Jeder darf in dieser Firma seine Meinung vertreten (sofern man sich nicht strafbar damit macht), da es ja das Gleichstellungsgesetz gibt.
Ich freu mich schon auf morgen, meinen ersten Arbeitstag als Svenja. Mal sehen wie die Kollegen reagieren.
An der Abendschule haben wir heute einen Aufsatz geschrieben, auf den ich mich aber nicht richtig konzentrieren konnte, da ich nur an morgen denke. Aber das Halbjahr ist eh fast rum und die Noten stehen so gut wie fest.
Mal sehen wie es wird, bis dann.
Montag, 11. Juni 2012
Montag 11.06.2012
Heute habe ich ein Vorstellungsgespräch bei SMA, hier in Kassel. Neben Volkswagen und Mercedes einer mit der größten (und auch gut zahlenden) Arbeitgeber Nordhessens.
Beworben hatte ich mich noch als Sven.
Also wie gehe ich dort hin? Will ich den Job haben, gehe ich als Sven... will ich mir Treu bleiben gehe ich als Svenja!
Ich grübele mir die Synapsen heiß und entscheide mich, mir Treu zu bleiben. Nur so übertrieben wie es ich plante, nämlich mit Rock und Lackschuhen gehe ich nicht.
Bluse, Jeans und Ballerinas sollen reichen.
Völlig ruhig und selbstbewusst verlasse ich eine Stunde vor dem Termin das Haus. Nix kann schiefgehen, denn ich habe alle Zeit der Welt.
Erst in die Stadt um dann dort in den Bus umzusteigen... steige ich in den falschen Bus!
Aaaah, Panik! Plötzlich wirds mir doch heiß und kalt zugleich und ich merke das etwas Stress entsteht.
Im völlig entgegengesetztem Stadtteil rufe ich mir dann ein Taxi um dann doch noch genau pünktlich zu meinem Termin zu kommen. Nochmal gut gegangen.
Der Taxifahrer hat mir Mut gemacht, weil er sagte: "Na so ein Glück, ich habe gerade das Fahrzeug gesaugt und dann stehst du da an der Strasse." (war wohl nicht das Taxi, welches ich gerufen hatte, sondern ein zufällig vorbeigekommenes) "Pünklich kommst Du ja auch, also da kann das ja nur gut gehen"
Sein Wort in Gottes Ohr denke ich...
Beim Vorstellungsgespräch selbst bin ich wieder zu ehrlich und lästere schön über meinen letzten Arbeitgeber, erzähle von meiner Schwäche immer Recht haben zu müssen und nehme auch sonst kein Blatt vor den Mund.
Nach 45 Minuten Frage-und-Antwort-Spiel gratuliert mir die junge Dame und fragt, ob sie mich denn direkt am Mittwoch einstellen darf.
Natürlich darf sie!
Nebenbei sagt mir noch: "Herr K., wenn Sie irgendjemand hier in der Firma aufgrund Ihrer äußeren Erscheinung anmacht, kommen Sie bitte sofort zu mir, denn sowas dulden wir hier nicht!"
Ich bin total überrascht über so ein Entgegenkommen. Ich hätte eher damit gerechnet, dass die sagen: Nee, sowas wie sie brauchen wir hier nicht.
Aber genau das Gegenteil ist eingetreten. Diese Firma möchte gerne junge und außergewöhnliche Menschen beschäftigen, schließlich ist die Firma auf solch einer Grundlage aufgewachsen. (3 Kasseler Studenten gründeten die Firma vor 20 Jahren)
Mittlerweile ist 23.30 Uhr und mein fröhliches Grinsen will einfach nicht nachlassen.
Schon wieder habe ich etwas erreicht ohne mich verstellen zu müssen.
Ich bin Ich und darf sogar Ich bleiben!
Beworben hatte ich mich noch als Sven.
Also wie gehe ich dort hin? Will ich den Job haben, gehe ich als Sven... will ich mir Treu bleiben gehe ich als Svenja!
Ich grübele mir die Synapsen heiß und entscheide mich, mir Treu zu bleiben. Nur so übertrieben wie es ich plante, nämlich mit Rock und Lackschuhen gehe ich nicht.
Bluse, Jeans und Ballerinas sollen reichen.
Völlig ruhig und selbstbewusst verlasse ich eine Stunde vor dem Termin das Haus. Nix kann schiefgehen, denn ich habe alle Zeit der Welt.
Erst in die Stadt um dann dort in den Bus umzusteigen... steige ich in den falschen Bus!
Aaaah, Panik! Plötzlich wirds mir doch heiß und kalt zugleich und ich merke das etwas Stress entsteht.
Im völlig entgegengesetztem Stadtteil rufe ich mir dann ein Taxi um dann doch noch genau pünktlich zu meinem Termin zu kommen. Nochmal gut gegangen.
Der Taxifahrer hat mir Mut gemacht, weil er sagte: "Na so ein Glück, ich habe gerade das Fahrzeug gesaugt und dann stehst du da an der Strasse." (war wohl nicht das Taxi, welches ich gerufen hatte, sondern ein zufällig vorbeigekommenes) "Pünklich kommst Du ja auch, also da kann das ja nur gut gehen"
Sein Wort in Gottes Ohr denke ich...
Beim Vorstellungsgespräch selbst bin ich wieder zu ehrlich und lästere schön über meinen letzten Arbeitgeber, erzähle von meiner Schwäche immer Recht haben zu müssen und nehme auch sonst kein Blatt vor den Mund.
Nach 45 Minuten Frage-und-Antwort-Spiel gratuliert mir die junge Dame und fragt, ob sie mich denn direkt am Mittwoch einstellen darf.
Natürlich darf sie!
Nebenbei sagt mir noch: "Herr K., wenn Sie irgendjemand hier in der Firma aufgrund Ihrer äußeren Erscheinung anmacht, kommen Sie bitte sofort zu mir, denn sowas dulden wir hier nicht!"
Ich bin total überrascht über so ein Entgegenkommen. Ich hätte eher damit gerechnet, dass die sagen: Nee, sowas wie sie brauchen wir hier nicht.
Aber genau das Gegenteil ist eingetreten. Diese Firma möchte gerne junge und außergewöhnliche Menschen beschäftigen, schließlich ist die Firma auf solch einer Grundlage aufgewachsen. (3 Kasseler Studenten gründeten die Firma vor 20 Jahren)
Mittlerweile ist 23.30 Uhr und mein fröhliches Grinsen will einfach nicht nachlassen.
Schon wieder habe ich etwas erreicht ohne mich verstellen zu müssen.
Ich bin Ich und darf sogar Ich bleiben!
Sonntag 10.06.2012
Endlich ausgeschlafen, bin ich heute schon wieder zum Grillen eingeladen worden. Daniel hat das auf die Beine gestellt und noch einige alte Kumpel aus meinem früherem Leben bestellt.
Das waren eigentlich alles Leute, die nicht auf meiner Informationsliste standen, da man zu selten mit denen zu tun hat und wenn man dann mal wen in der Stadt trifft kann man ja alles schnell erklären.
Gegrillt haben wir bei Yvonne im Garten und es gab wieder reichlich Fleisch und Salat. Noch satt vom Freitag genieße ich heute den leckeren Salat von Jens unserem Chefkoch.
Nebenbei stellte sich heraus, das eine noch entferntere Freundin direkt dort wohnt, wo auch Yvonne wohnt. Irgendwie komme ich mit Steff über Schuhe zu sprechen und spontan werden mir 2 neue Paar geschenkt, da sie ihr nicht gefallen. Wouhou! Sommersandalen und sommerliche Peep-Toe-Ballerinas. Auch mit Schminke kann sie mich versorgen, da einer ihrer Verwandten in einer Drogerie arbeitet und somit reichlich davon zur Verfügung hat.
Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann quer über das documenta 13-Gelände gemacht, wo wir uns im dunkeln dann die durchaus kreative Kultur angeschaut haben. Kassel ist verrückt!
Nachts war ich dann superglücklich zuhause: Endlich akzeptieren mich auch meine Freunde. Wobei endlich übertrieben ist. Aber ich hatte Angst komisch angeschaut zu werden oder anders als vorher behandelt zu werden. Meine Ängste waren aber unberechtigt und deswegen bin ich so glücklich.
Ich bin dort angekommen wo ich hin wollte: Die Frau verkörpern und dabei ganz normal behandelt zu werden. Juchu!
Was habe ich mir Gedanken gemacht und dann ist alles so einfach... Ich liebe das Leben!
Das waren eigentlich alles Leute, die nicht auf meiner Informationsliste standen, da man zu selten mit denen zu tun hat und wenn man dann mal wen in der Stadt trifft kann man ja alles schnell erklären.
Gegrillt haben wir bei Yvonne im Garten und es gab wieder reichlich Fleisch und Salat. Noch satt vom Freitag genieße ich heute den leckeren Salat von Jens unserem Chefkoch.
Nebenbei stellte sich heraus, das eine noch entferntere Freundin direkt dort wohnt, wo auch Yvonne wohnt. Irgendwie komme ich mit Steff über Schuhe zu sprechen und spontan werden mir 2 neue Paar geschenkt, da sie ihr nicht gefallen. Wouhou! Sommersandalen und sommerliche Peep-Toe-Ballerinas. Auch mit Schminke kann sie mich versorgen, da einer ihrer Verwandten in einer Drogerie arbeitet und somit reichlich davon zur Verfügung hat.
Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann quer über das documenta 13-Gelände gemacht, wo wir uns im dunkeln dann die durchaus kreative Kultur angeschaut haben. Kassel ist verrückt!
Nachts war ich dann superglücklich zuhause: Endlich akzeptieren mich auch meine Freunde. Wobei endlich übertrieben ist. Aber ich hatte Angst komisch angeschaut zu werden oder anders als vorher behandelt zu werden. Meine Ängste waren aber unberechtigt und deswegen bin ich so glücklich.
Ich bin dort angekommen wo ich hin wollte: Die Frau verkörpern und dabei ganz normal behandelt zu werden. Juchu!
Was habe ich mir Gedanken gemacht und dann ist alles so einfach... Ich liebe das Leben!
Samstag 09.06.2012
....nein, nicht aufstehen... grml...
Hab mich heute einer Demo gegen ACTA versprochen. Da muss ich dann wohl auch hin.
Pünktlich um 15 Uhr treffe ich ein, aber nicht ohne vorher genügend zu trinken einzupacken, denn etwas hat die letzte Nacht schon geschlaucht.
Die Demo selber war nicht so wie erwartet: Mit maximal 100 Leuten war das ganze Spektakel bereits nach einer Stunde vor dem hiesigen Rathaus zu ende.
Nur die Showeinlage und der Stand der Piratenpartei hielten mich dann noch dort.
Eindrücke:
Heute kam ich auch erst wieder nach Hause, als es hell war, allerdings war es immernoch Samstag und ich lag um 20 Uhr im Bett, die vergangenen Tage Schlaf nachholen.
Es konnte ja keiner ahnen das die deutsche Fußballelf heute ihr Debut zeigt und die Kasseler anschließend so abdrehen, als ob wir Weltmeister wären...
Hier wurden Autokorsos gebildet, Feuerwerk gezündet und noch Stunden später standen die Leute mit Fahnen in der Hand auf der Strasse.
Hab mich heute einer Demo gegen ACTA versprochen. Da muss ich dann wohl auch hin.
Pünktlich um 15 Uhr treffe ich ein, aber nicht ohne vorher genügend zu trinken einzupacken, denn etwas hat die letzte Nacht schon geschlaucht.
Die Demo selber war nicht so wie erwartet: Mit maximal 100 Leuten war das ganze Spektakel bereits nach einer Stunde vor dem hiesigen Rathaus zu ende.
Nur die Showeinlage und der Stand der Piratenpartei hielten mich dann noch dort.
Eindrücke:
| ...Instructionen noch vor der Uni... |
| ...Aufmerksamkeit erregen... |
| ...Überaschungs-show-act... |
| ....Mann sollte wissen wie Ahoi-Brause wirkt... |
Es konnte ja keiner ahnen das die deutsche Fußballelf heute ihr Debut zeigt und die Kasseler anschließend so abdrehen, als ob wir Weltmeister wären...
Hier wurden Autokorsos gebildet, Feuerwerk gezündet und noch Stunden später standen die Leute mit Fahnen in der Hand auf der Strasse.
Freitag 08.06.2012
Heute bietet das Autonome Schwulenreferat einen Grillabend an. Da das Wetter den ganzen Tag einigermaßen sonnig war, entschließe ich mich dort mitzumachen.
Schnell ein wenig Fleisch gekauft, 3 Flaschen Prosecco (man muss ja was anbieten) und etwas Baguette.
Wie das so beim Grillen so ist, wenn jeder etwas mitbringt hatten wir am Ende noch die Hälfte übrig...macht aber nix, ich habe mich dem Problem angenommen und vorsorglich alles gehamstert.
Leider hatte ich meine Kamera vergessen sonst hätte ich gerne mal ein paar Fotos von den Fleischmassen gezeigt... und das was daraus geworden ist. Denn irgendwie wurde am Ende der Grill vergessen und so wurde doch noch einiges etwas schwärzer.
Um Mitternacht war der Grill aus, wir waren alle satt und es herrschte Aufbruchstimmung. Meines Erachtens nach viel zu früh. So ging ich dann noch zu einem Campus-Cafe wo ein bis dahin mir unbekannter Student Geburtstag feierte.
Da waren bestimmt noch über 30 Jungs und Mädels und alle waren sehr aufgeschlossen mir gegenüber.
So feierten wir noch bis zum Morgengrauen und ich habe viele neue Freundschaften geschlossen.
Wieso hatte ich bis heute kein Selbstvertrauen? Ich habe immer gedacht, das ich auf Party`s unerwünscht wäre, da ich ja das Gesamtbild störe. Aber genau das Gegenteil findet statt: Jeder will meine Geschichte hören.
Diese Nacht war seit Monaten mal wieder das absolute Highlight.
Morgens hat mich dann Carsten das Geburtstagskind höchst persönlich bis vor meine Haustür begleitet.
Hui, bin etwas angeschwippst...schnell ins Bett!
Schnell ein wenig Fleisch gekauft, 3 Flaschen Prosecco (man muss ja was anbieten) und etwas Baguette.
Wie das so beim Grillen so ist, wenn jeder etwas mitbringt hatten wir am Ende noch die Hälfte übrig...macht aber nix, ich habe mich dem Problem angenommen und vorsorglich alles gehamstert.
Leider hatte ich meine Kamera vergessen sonst hätte ich gerne mal ein paar Fotos von den Fleischmassen gezeigt... und das was daraus geworden ist. Denn irgendwie wurde am Ende der Grill vergessen und so wurde doch noch einiges etwas schwärzer.
Um Mitternacht war der Grill aus, wir waren alle satt und es herrschte Aufbruchstimmung. Meines Erachtens nach viel zu früh. So ging ich dann noch zu einem Campus-Cafe wo ein bis dahin mir unbekannter Student Geburtstag feierte.
Da waren bestimmt noch über 30 Jungs und Mädels und alle waren sehr aufgeschlossen mir gegenüber.
So feierten wir noch bis zum Morgengrauen und ich habe viele neue Freundschaften geschlossen.
Wieso hatte ich bis heute kein Selbstvertrauen? Ich habe immer gedacht, das ich auf Party`s unerwünscht wäre, da ich ja das Gesamtbild störe. Aber genau das Gegenteil findet statt: Jeder will meine Geschichte hören.
Diese Nacht war seit Monaten mal wieder das absolute Highlight.
Morgens hat mich dann Carsten das Geburtstagskind höchst persönlich bis vor meine Haustür begleitet.
Hui, bin etwas angeschwippst...schnell ins Bett!
Donnerstag 07.06.2012 Fronleichnam
Da ich leider meine TAN`s meiner Bank verlegt hatte und ich seit Tagen keine Überweisungen tätigen konnte, nutze ich den heutigen Feiertag um mich ein wenig schicker als sonst anzuziehen und mal durch die Stadt zu stöckeln. Die Bank hat einen Automaten an dem man alles machen kann.
Zum ersten mal mit Pfennigabsätzen in der Stadt unterwegs hatte ich mir das allerdings anders vorgestellt. Die Belastung der Füsse hielt sich in Grenzen aber die Bürgersteige und Strassen sind plötzlich nicht mehr die selben. Das ist wie Barfuß durch einen Steinbruch laufen. Jede Unebenheit, jedes Steinchen und jede Gehwegplatte wird genau untersucht. Liegen sie alle aneinander oder hat ein Bauarbeiter womöglich eine Frauenfalle eingebaut? Gullideckel, irgendwelche Abdeckungen, kleine Schlitze... alles wird zur Falle...
Puh... einfach war es nicht, aber ich habe wieder ein Stück mehr von der Frau gelernt.
Am späten Nachmittag gerade zu Hause angekommen, klingelt Brigitte bei mir. (Sie mag mich doch noch!)
Da sie eine bessere Kamera hat, bietet sie mir an einige Fotos mit mir in verschieden Klamotten zu machen damit ich mir selbst auch mal ein Bild machen kann. Außerdem wollte meine Exfreundin mich auch gerne in verschiedenen Outfits sehen.
Nach 26 Bildern und 26x an- und wieder ausziehen drängt die Zeit schon wieder zum Spieleabend.
Da das alles so husch husch gehen musste, empfinde ich die Bilder als gar nicht schön und zeige sie euch nicht!
Es sei denn es besteht jemand drauf... mal sehen.
Der Spieleabend läuft eigentlich meistens identisch ab. Ein gemütliches Beisammensein mit Erfahrungsaustausch in den Räumlichkeiten der Universität. Da ist man dann man einige Stunden am Tag abseits des Alltags und kann richtig schön entspannen.
Hier geht es heute schon um 23.45 Uhr nach Hause.
Zum ersten mal mit Pfennigabsätzen in der Stadt unterwegs hatte ich mir das allerdings anders vorgestellt. Die Belastung der Füsse hielt sich in Grenzen aber die Bürgersteige und Strassen sind plötzlich nicht mehr die selben. Das ist wie Barfuß durch einen Steinbruch laufen. Jede Unebenheit, jedes Steinchen und jede Gehwegplatte wird genau untersucht. Liegen sie alle aneinander oder hat ein Bauarbeiter womöglich eine Frauenfalle eingebaut? Gullideckel, irgendwelche Abdeckungen, kleine Schlitze... alles wird zur Falle...
Puh... einfach war es nicht, aber ich habe wieder ein Stück mehr von der Frau gelernt.
Am späten Nachmittag gerade zu Hause angekommen, klingelt Brigitte bei mir. (Sie mag mich doch noch!)
Da sie eine bessere Kamera hat, bietet sie mir an einige Fotos mit mir in verschieden Klamotten zu machen damit ich mir selbst auch mal ein Bild machen kann. Außerdem wollte meine Exfreundin mich auch gerne in verschiedenen Outfits sehen.
Nach 26 Bildern und 26x an- und wieder ausziehen drängt die Zeit schon wieder zum Spieleabend.
Da das alles so husch husch gehen musste, empfinde ich die Bilder als gar nicht schön und zeige sie euch nicht!
Es sei denn es besteht jemand drauf... mal sehen.
| Spieleabend an der Uni |
Hier geht es heute schon um 23.45 Uhr nach Hause.
Mittwoch 06.06.2012
Heute hat mich Anne zu sich nach Hause eingeladen und da ich den ganzen Tag nicht zum Essen gekommen, frage ich sie, ob wir nicht was kochen wollen.
Nicht abgeneigt davon einigen wir uns auf Spaghetti. Gut! Erstmal was einfaches und ich kann mich nicht blamieren.
Aber beim Zutaten kaufen versage ich schon: An einen Batzen Fleisch hab ich noch gedacht, aber um an die Soße zu denken war wohl mein Kopf zu klein. (Mir ist es noch rechtzeitig aufgefallen und so bringe ich dann doch noch 2 Packungen Fix für Bolognese mit.
Da Anne sich aber besser in ihrer Küche auskennt und auch sonst besser mit Gewürzen und Co. umgehen kann, nimmt sie das Zepter den Kochlöffel in die Hand. Zum Rühren reicht es dann aber bei mir noch.
Wow, also Respekt Anne: Du hast es ja drauf!
Die Nudeln haben echt super geschmeckt und wir waren alle satt und kugelrund.
Abends, auf dem Heimweg habe ich noch Daniel einen kurzen Besuch abgestattet, da es auf dem Weg lag.
Das war dann der letzte auf meiner Liste der über Svenja informiert werden musste.
Ich glaube es dämmerte schon, als ich Heim ging...
Nicht abgeneigt davon einigen wir uns auf Spaghetti. Gut! Erstmal was einfaches und ich kann mich nicht blamieren.
Aber beim Zutaten kaufen versage ich schon: An einen Batzen Fleisch hab ich noch gedacht, aber um an die Soße zu denken war wohl mein Kopf zu klein. (Mir ist es noch rechtzeitig aufgefallen und so bringe ich dann doch noch 2 Packungen Fix für Bolognese mit.
| Was Frauen in der Handtasche haben? Natürlich Fleisch! |
| ...bei Anne... |
Die Nudeln haben echt super geschmeckt und wir waren alle satt und kugelrund.
Abends, auf dem Heimweg habe ich noch Daniel einen kurzen Besuch abgestattet, da es auf dem Weg lag.
Das war dann der letzte auf meiner Liste der über Svenja informiert werden musste.
Ich glaube es dämmerte schon, als ich Heim ging...
Dienstag 05.06.2012
Am gestrigen Montag ist nichts auffälliges passiert, so beginnt diese Woche direkt mit Dienstag.
Heute hatte ich wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin. Wieder sehr schweigsam hört sie sich meine euphorischen Erzählungen an. Erst gegen Ende einigen wir uns dann auf zukünftige Gesprächstherapie mit Grundlagen von Freud.
Da ich diesen Freud schon mal versucht hab zu lesen und er mir sehr kompliziert erscheint, richte ich mich mal auf eine intensive Gehirndurchleuchtung ein.... Ich hab Angst! Nicht das die irgendwas in meinem Kopf findet, was ich gar nicht möchte, vielleicht sogar selbst nicht wusste das es solche Sachen in meinem Kopf gibt.
Ich lass mich mal überraschen.
Da ich schon in der Stadt bin und Brigitte heute dort sein wollte, verabreden wir uns gleich zum gemeinsamen shoppen.
Ich glaube das war das letzte Mal das sie mit mir einkaufen gegangen ist. Ich kann mich immer nicht entscheiden und kaufe immer Sachen, die ich gar nicht wollte. Auf der Suche nach Schuhen kaufe ich lieber Handtaschen, bei der Suche nach Handtaschen kaufe ich lieber Klamotten und so weiter.
Nach einigen Stunden des Bummelns und nur wenig erfolgreichen Geschäftsabschlüssen ist Brigitte etwas genervt und möchte nur noch nach Hause.
Nur kamen da immer noch Schaufenster auf dem Weg nach Hause und so dauerte der Heimweg auch nochmal mehr als eine Stunde...
Ich glaube sie hasst mich... -nein, tut sie nicht. Das macht sie gerne mit mir, hoffe ich.
Heute hatte ich wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin. Wieder sehr schweigsam hört sie sich meine euphorischen Erzählungen an. Erst gegen Ende einigen wir uns dann auf zukünftige Gesprächstherapie mit Grundlagen von Freud.
Da ich diesen Freud schon mal versucht hab zu lesen und er mir sehr kompliziert erscheint, richte ich mich mal auf eine intensive Gehirndurchleuchtung ein.... Ich hab Angst! Nicht das die irgendwas in meinem Kopf findet, was ich gar nicht möchte, vielleicht sogar selbst nicht wusste das es solche Sachen in meinem Kopf gibt.
Ich lass mich mal überraschen.
Da ich schon in der Stadt bin und Brigitte heute dort sein wollte, verabreden wir uns gleich zum gemeinsamen shoppen.
Ich glaube das war das letzte Mal das sie mit mir einkaufen gegangen ist. Ich kann mich immer nicht entscheiden und kaufe immer Sachen, die ich gar nicht wollte. Auf der Suche nach Schuhen kaufe ich lieber Handtaschen, bei der Suche nach Handtaschen kaufe ich lieber Klamotten und so weiter.
Nach einigen Stunden des Bummelns und nur wenig erfolgreichen Geschäftsabschlüssen ist Brigitte etwas genervt und möchte nur noch nach Hause.
Nur kamen da immer noch Schaufenster auf dem Weg nach Hause und so dauerte der Heimweg auch nochmal mehr als eine Stunde...
Ich glaube sie hasst mich... -nein, tut sie nicht. Das macht sie gerne mit mir, hoffe ich.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Platzhalter für diese Woche
Hallo Blogger,
aufgrund von Zeitmangel, gibt es diese Woche nur eine Zusammenfassung der
Ereignisse.
Themen: Montag - keine Besonderheiten
Dienstag - Psychiaterbesuch, Trödeltante beim Einkaufen
Mittwoch - kochen mit Anne
Donnerstag - Stadt mit großen Löchern, Modenschau, Spieleabend
Freitag - Grillabend mit Prosecco
Samstag - [to be continued...]
Ich denke, dass ich es bis Sonntagnachmittag geschafft haben sollte, alles aufzuschreiben.
Ich freue mich auf gierige Leser....
Bis dann Eure Svenja.
aufgrund von Zeitmangel, gibt es diese Woche nur eine Zusammenfassung der
Ereignisse.
Themen: Montag - keine Besonderheiten
Dienstag - Psychiaterbesuch, Trödeltante beim Einkaufen
Mittwoch - kochen mit Anne
Donnerstag - Stadt mit großen Löchern, Modenschau, Spieleabend
Freitag - Grillabend mit Prosecco
Samstag - [to be continued...]
Ich denke, dass ich es bis Sonntagnachmittag geschafft haben sollte, alles aufzuschreiben.
Ich freue mich auf gierige Leser....
Bis dann Eure Svenja.
Montag, 4. Juni 2012
Samstag 02.06.2012 ...mehr Klamotten
Nach einer insgesamt lustigen, aber schlafarmen Nacht, klingelt der Postbote Mittags. Er bringt zwei Pakete, die von Ebay kommen und noch mehr Klamotten beinhalten sollen. Ich hoffe ich habe da keine Altkleider gekauft für jeweils einen Euro 10- 15 Teile.
Im ersten Päckchen ist von allem etwas. Besonders gefällt mir hier ein schwarzer Rock, oben eng geschnitten, fällt er nach unten sehr weit aus. Ich glaub, mein neues Lieblingsteil.
Im zweiten Paket sind mehr so Oma-Sachen. Da muss ich mir erstmal noch eine zweite Meinung holen, bevor ich das beurteile.
Ohje, nachdem mir Anne gestern soviele Anziehsachen mitgegeben hat und hier heute noch zwei Päckchen eingetrudelt sind, ersticke ich in einem Berg aus Baumwolle, Polyester, Elasthan etc...
Ganz langsam, (aber sicher), verarbeite ich den Berg: Anprobieren, anschauen, beurteilen, ausziehen, auf den richtigen Haufen sortieren....und wieder von vorne.
Zum Glück kam Brigitte (meine Nachbarin) am Nachmittag vorbei und wollte mich gern mit in die Stadt nehmen. Da sag ich nicht Nein.
Aber schon beim Fertigmachen die Planänderung: Meine Exfreundin ruft an und erzählt mir, das sie in 45 Minuten für 30 Minuten hier in Kassel ist. Sie muss am Bahnhof umsteigen und hat hier solange Aufenthalt.
Na, da geh ich sie doch mal besuchen. Brigitte kommt auch mit und somit können wir anschließend unseren Stadtbesuch fortführen.
Das Treffen mit Sandra ging schnell vorbei und war für uns beide nicht leicht. Unsere Trennung damals war im gegenseitigem Einverständnis und war auch nicht mehr abzuwenden, trotzdem mögen wir uns noch sehr, wissen aber auch, dass es für eine Beziehung nicht mehr reicht.
Gefühlstechnisch bin ich da leider noch sehr männlich und kann mich schnell ohne große Tränen damit abfinden.
... (trotzdem arbeitet es in mir, ganz verdrängen kann ich es nicht)
Nach einem neuem Paar Sneakers, die mir Brigitte geschenkt hat und einem Kaffee gehts es langsam wieder Richtung Heimat.
Aber halt! Was ist das??
Was muss mein Auge da entdecken? Unglaublich, aber wahr: Ein Mann in Frauenkleidern!!
Total betroffen von diesem Kulturschock versuche ich den jungen Mann erstmal aufzuklären, was er in diesem Moment alles verkehrt macht. Und das war so ziemlich alles, vor allem sein Vorhaben: Er will heiraten!
Ich erkläre ihm noch das Prinzip Leasing, was ja auch günstiger ist wie ein andauernder Vertrag. er lässt sich aber nicht beirren...
Am späten Nachmittag bin ich wieder zuhause, wo sich schon das nächste Ereignis ankündigt: Abends möchte ein Klassenkamerad vorbeikommen, etwas Zeit überbrücken, da er aus einem Nachbarort kommt und er nicht die richtige Lust nach Hause hat.
Bis 0.30 hält er es bei mir aus, dann flüchtet er.
Ich glaube ich habe ihn zuviel mit Weibersachen bequatscht. Ich mußte ja von meinen neuen Sachen schwärmen und auch sonst hatte ich kaum ein anderes Thema als meine Weiblichkeit zum Reden.
Ich befürchte, ich habe ihn etwas gelangweilt..., macht nix. Ich musste es mal ausprobieren, aber das rumhängen mit den Kumpels ist nicht mehr das gleiche.
Mit Frauen ist es lustiger und die verstehen einen auch besser.
Den Sonntag werde ich wieder mit dem Sortieren und Verstauen der Klamotten verbringen. Noch nie habe ich alles so feinsäuberlich zusammengelegt. Und ich habe das nicht nur 4x gefaltet. Nein, ich habe das richtig Damenhaft gefaltet, so dass wenn man von oben auf das Kleidungsstück schaut, man den Kragen und den größten Teil der Brust sieht.
Dieses Zusammenlegen kenne ich noch von Mutti, hab es aber in meinem vorigen Leben nie angewendet. Sogar bei der Bundeswehr war es mir schwergefallen.
Jetzt mach ich es freiwillig....
...und es macht Spaß!
Thats all folks.
Im ersten Päckchen ist von allem etwas. Besonders gefällt mir hier ein schwarzer Rock, oben eng geschnitten, fällt er nach unten sehr weit aus. Ich glaub, mein neues Lieblingsteil.
Im zweiten Paket sind mehr so Oma-Sachen. Da muss ich mir erstmal noch eine zweite Meinung holen, bevor ich das beurteile.
Ohje, nachdem mir Anne gestern soviele Anziehsachen mitgegeben hat und hier heute noch zwei Päckchen eingetrudelt sind, ersticke ich in einem Berg aus Baumwolle, Polyester, Elasthan etc...
Ganz langsam, (aber sicher), verarbeite ich den Berg: Anprobieren, anschauen, beurteilen, ausziehen, auf den richtigen Haufen sortieren....und wieder von vorne.
Zum Glück kam Brigitte (meine Nachbarin) am Nachmittag vorbei und wollte mich gern mit in die Stadt nehmen. Da sag ich nicht Nein.
Aber schon beim Fertigmachen die Planänderung: Meine Exfreundin ruft an und erzählt mir, das sie in 45 Minuten für 30 Minuten hier in Kassel ist. Sie muss am Bahnhof umsteigen und hat hier solange Aufenthalt.
Na, da geh ich sie doch mal besuchen. Brigitte kommt auch mit und somit können wir anschließend unseren Stadtbesuch fortführen.
Das Treffen mit Sandra ging schnell vorbei und war für uns beide nicht leicht. Unsere Trennung damals war im gegenseitigem Einverständnis und war auch nicht mehr abzuwenden, trotzdem mögen wir uns noch sehr, wissen aber auch, dass es für eine Beziehung nicht mehr reicht.
Gefühlstechnisch bin ich da leider noch sehr männlich und kann mich schnell ohne große Tränen damit abfinden.
... (trotzdem arbeitet es in mir, ganz verdrängen kann ich es nicht)
Nach einem neuem Paar Sneakers, die mir Brigitte geschenkt hat und einem Kaffee gehts es langsam wieder Richtung Heimat.
Aber halt! Was ist das??
Was muss mein Auge da entdecken? Unglaublich, aber wahr: Ein Mann in Frauenkleidern!!
Total betroffen von diesem Kulturschock versuche ich den jungen Mann erstmal aufzuklären, was er in diesem Moment alles verkehrt macht. Und das war so ziemlich alles, vor allem sein Vorhaben: Er will heiraten!
| ...brrrr... ich hätte gefroren.... |
Am späten Nachmittag bin ich wieder zuhause, wo sich schon das nächste Ereignis ankündigt: Abends möchte ein Klassenkamerad vorbeikommen, etwas Zeit überbrücken, da er aus einem Nachbarort kommt und er nicht die richtige Lust nach Hause hat.
Bis 0.30 hält er es bei mir aus, dann flüchtet er.
Ich glaube ich habe ihn zuviel mit Weibersachen bequatscht. Ich mußte ja von meinen neuen Sachen schwärmen und auch sonst hatte ich kaum ein anderes Thema als meine Weiblichkeit zum Reden.
Ich befürchte, ich habe ihn etwas gelangweilt..., macht nix. Ich musste es mal ausprobieren, aber das rumhängen mit den Kumpels ist nicht mehr das gleiche.
Mit Frauen ist es lustiger und die verstehen einen auch besser.
Den Sonntag werde ich wieder mit dem Sortieren und Verstauen der Klamotten verbringen. Noch nie habe ich alles so feinsäuberlich zusammengelegt. Und ich habe das nicht nur 4x gefaltet. Nein, ich habe das richtig Damenhaft gefaltet, so dass wenn man von oben auf das Kleidungsstück schaut, man den Kragen und den größten Teil der Brust sieht.
Dieses Zusammenlegen kenne ich noch von Mutti, hab es aber in meinem vorigen Leben nie angewendet. Sogar bei der Bundeswehr war es mir schwergefallen.
Jetzt mach ich es freiwillig....
...und es macht Spaß!
Thats all folks.
Freitag 01.06.2012 Bei Anne...
Heute war ich nach der Schule bei Anne zu Besuch.
Außerdem waren noch Anja und Nadja da.
Sie wußte ja schon von meinem Plan, aber so richtig glauben konnte sie es nicht.
Nachdem ich dann da war, wurde ich kurz begutachtet, aber dann war der Rummel um meine Person schnell vorbei. Vor allem nachdem eine Porzellanschüssel aus dem Schrank gesprungen ist und einige Gläser dabei zerstört hat.
Auch Anne`s Freund war der Meinung, dass das alles an meiner Aura lag. Denn das Internet hat sich in meiner Gegenwart auch geweigert...
Natürlich war alles nur ironisch gemeint und ich hab es auch so aufgefasst.
Ein Alster und einen kleinen Jägermeister konnte ich mir diesen Abend nicht verkneifen und so wurde es noch sehr lustig. Ganz besonders als ich statt Tut Ench Amun "Tunten Chamun" lese. Wir lagen vor lachen am Boden.
Zum feierlichen Abschluss gab es dann noch einen riesen Berg Klamotten für mich, für den ich sehr dankbar bin.
Um halb Fünf war ich dann morgens mit dem Taxi zuhause angekommen.
Endlich mal wieder Spaß gehabt.
Diese Nacht hab ich viel gelernt, weil ich den Damen direkte Frauenfragen stellen konnte. Auch von mir haben sie gelernt, weil sie mich ja Löchern durften. Heimlich habe ich natürlich alle Bewegeungen der Ladies gespeichert. Ein, zweimal erwische ich mich, wie ich doch ziemlich männlich auf dem Sessel sitze und verbessere das sofort nach entdecken. Ich hoffe ich habe das immer schnell gemerkt und bin der Meinung das es maximal 2 Sekunden lang zu meiner männlichen Haltung kam, wie Sekundenschlaf...
Gerne hätte ich ein paar Fotos gemacht von unserem netten Beisammensein, hab mich aber nicht getraut, den Mädels zu erklären wofür ich das brauche. Meinen Blog hatte ich zwar erwähnt, aber jetzt zu erklären, dass sie dann im Internet zu sehen sein, war mir zu kompliziert.
Vielleicht kann man das ja mal nachholen.
Außerdem waren noch Anja und Nadja da.
Sie wußte ja schon von meinem Plan, aber so richtig glauben konnte sie es nicht.
Nachdem ich dann da war, wurde ich kurz begutachtet, aber dann war der Rummel um meine Person schnell vorbei. Vor allem nachdem eine Porzellanschüssel aus dem Schrank gesprungen ist und einige Gläser dabei zerstört hat.
Auch Anne`s Freund war der Meinung, dass das alles an meiner Aura lag. Denn das Internet hat sich in meiner Gegenwart auch geweigert...
Natürlich war alles nur ironisch gemeint und ich hab es auch so aufgefasst.
Ein Alster und einen kleinen Jägermeister konnte ich mir diesen Abend nicht verkneifen und so wurde es noch sehr lustig. Ganz besonders als ich statt Tut Ench Amun "Tunten Chamun" lese. Wir lagen vor lachen am Boden.
Zum feierlichen Abschluss gab es dann noch einen riesen Berg Klamotten für mich, für den ich sehr dankbar bin.
Um halb Fünf war ich dann morgens mit dem Taxi zuhause angekommen.
Endlich mal wieder Spaß gehabt.
Diese Nacht hab ich viel gelernt, weil ich den Damen direkte Frauenfragen stellen konnte. Auch von mir haben sie gelernt, weil sie mich ja Löchern durften. Heimlich habe ich natürlich alle Bewegeungen der Ladies gespeichert. Ein, zweimal erwische ich mich, wie ich doch ziemlich männlich auf dem Sessel sitze und verbessere das sofort nach entdecken. Ich hoffe ich habe das immer schnell gemerkt und bin der Meinung das es maximal 2 Sekunden lang zu meiner männlichen Haltung kam, wie Sekundenschlaf...
Gerne hätte ich ein paar Fotos gemacht von unserem netten Beisammensein, hab mich aber nicht getraut, den Mädels zu erklären wofür ich das brauche. Meinen Blog hatte ich zwar erwähnt, aber jetzt zu erklären, dass sie dann im Internet zu sehen sein, war mir zu kompliziert.
Vielleicht kann man das ja mal nachholen.
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